2017 Projektvergabe Karupelv I. und II.

Im Karupelv Valley Project dokumentiert die deutsch-französische Grönlandexpedition seit 30 Jahren die Auswirkungen des Klimawandels auf das Verhalten und die Lebensraumnutzung von Eisbären. Anhand dieser Daten ist fundiert belegbar, dass sich Eisbären heute leider immer öfter an Land aufhalten müssen, da ihnen das Packeis als Lebensraum zunehmend fehlt.

Dadurch kommt es in der gesamten Arktis immer öfter zu Konflikten zwischen Menschen und Eisbären. Dieses Aufeinandertreffen endet für den Eisbären oft tödlich, weil der Mensch genötigt ist, zur Waffe zu greifen. Aus diesem Grund bemühen wir uns gemeinsam um die Entschärfung solcher Konflikte, indem wir uns für den Einsatz von Eisbärschutzzäunen einsetzen.

Die Stiftung „Menschen für Eisbären“ hat sowohl im Mai 2017 als auch im Dezember 2017 der deutsch-französischen Grönlandexpedition jeweils einen neuen Elektrozaun für das Forschungscamp im Grönländer Nord-Osten finanziert. Damit konnten wir konkret zum Schutz der Eisbären beigetragen und gleichzeitig das Leben der Forschungs-Crew sichern. Der im Mai 2017 finanzierte Zaun war erstmals vor Ort im Sommer 2017 im Einsatz, der im Dezember 2017 finanzierte Zaun, erstmals im Sommer 2018. Prompt kam es zu einem Eisbärenzwischenfall, der in früheren Jahren entweder für Mensch oder Tier hätte tödlich ausgehen können. Der Eisbärenangriff auf das Forschungscamp wird hier deutlich dokumentiert. Die unter Strom gesetzten Schutzzäune haben ihren Nutzen somit bestens unter Beweis stellen können und dies zum Positiven für Mensch und Tier.

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte….